Zum alten Kelterhaus

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LSA mit Attila Vural & Isam Shéhade

L*A*Z*Y - SUNDAY - AFTERNOON

So., 07.10.2018

16 Uhr

ATTILA VURAL &  ISAM SHÉHADE

ATTILA VURAL & ISAM SHÉHADE


"Nicht ohne meine Gitarre" - Sein Feriengepäck spricht Bände.

Wo andere nie ohne Regenschirm verreisen, wird man Attila Vural im Urlaub nie ohne seine Gitarre antreffen: Man weiß ja nie, welche Melodie einem über den Weg läuft.

So klingt denn auch seine Musik wie ein großer Koffer voller Ferienerinnerungen – doch sind es keine hippen Städtekurztrips oder Segeltörns, die der 1972 geborene Zürcher Gitarrist mit seinen Tönen nachzeichnet.

Vielmehr sind es schön-klingende Reisen der offenen Ohren und der suchenden Augen, auf denen sich der Musiker inspirieren lässt von südamerikanisch angehauchten Rhythmen, dem Jazz entlehnten Tonfolgen und Motiven, sowie erdverbunden popigen Melodien.

Seit seinen ersten Kompositionen, die in die frühen 90iger Jahre zurückreichen, zeichnet sich Attila Vurals Musik durch die kreative Mischung verschiedener Einflüsse aus, die in seinen eigenen Interpretationen ebenso wie in denjenigen der verschiedenen Formationen, deren Stil Vurals Arrangements geprägt haben (Saf-Inütill, Approaches), seine eigenständige Handschrift erkennen lassen.

Angeregt durch Dominic Millers CD «First Touch», widmet sich Attila Vural seit 1997 zunehmend und seit zehn Jahren ausschliesslich der Solo-Gitarre, die er sowohl in 6-saitiger und 12-saitiger Version, als auch neuerdings in einer 14-saitigen Spezialanfertigung in Form einer Mandolinen/Dobro-Kombination.

Sein unverkennbarer Stil, der eine perkussiv gespielte Gitarre mit subtilen klassischen Saitenklängen vereint und dabei gänzlich ohne zusätzliche Effekte auskommt, ist in musikalischer und technischer Hinsicht unüberhörbar durch das Schaffen des deutschen Gitarristen Claus Boesser-Ferrari beeinflusst.

Attila Vurals Spiel lädt ein, ihm auf seinen Klangreisen in die weite Welt musikalischer Begegnungen zu folgen.

www.lavural.ch

Photography by Claudine Bosshard

"Vurals playing gives hope that not all guitar tones are discovered." (Germany "Acoustic Guitar" Magazine).

***

Grosses Kino für die Ohren

Wenn man die Konzert-Liste des Zürcher Solo-Gitarristen Attila Vural so anschaut, scheint er in Deutschland und in den USA bekannter zu sein als in der Schweiz.

Ganz zu Unrecht! Attila Vural zupft, streicht und schlägt aus seiner 8-Saitigen oder 14-Saitigen Gitarren eine gut abgestimmte Mischung aus Jazz, Latin und Rock und lässt zwischendurch immer wieder sein avanciertes Fingerstylespiel erklingen, indem er seine Gitarre nicht nur als Saiten-, sondern auch als Schlaginstrument zu verstehen gibt.

Das bringt neue rhythmische Möglichkeiten ins Spiel, auf die der Klarinettist Isam Shéhade seine Linien aufbaut. Der wiederum pflegt den samtenen und lyrischen Ton.

So bauen sich Musikstücke zusammen, die ein wenig experimentell andeuten, aber im gesamten Höreindruck aber das Harmonische des Interplays betonen. Seit den gemeinsamen ersten Kompositionen, die in die neunziger Jahre zurückreichen, entwickeln sie seit fünf Jahren eine eigenständige Handschrift, welches sie nun an Konzerten (u.a. im Jazztime in Ravensburg) Preis geben.

PRESSESTIMMEN
Zwei Musiker und zehn Instrumente - Grosses Kino für die Ohren.

Das deutsche Fachmagazin 'Akustik Gitarre' schrieb über das gemeinsame Album 'It Might As Well Be A Movie' folgendes:

Ein Duoalbum für Klarinette und Gitarre?
Dafür will selbst erfahrenen Musikfans spontan kein Beispiel oder Vorbild einfallen. Percussion-Muster auf dem Gitarrenkorpus hält Attila Vural gleichzeitig neben andern Linien so verblüffend selbstverständlich durch, dass auch dieses CD-Cover anmerkt, dass ohne Overdubs und Loops gearbeitet wurde.
Sein Partner Isam Shéhade spielt dazu Klarinetten-Parts von klarer Schönheit oder elegischer Getragenheit, niemals schrill quietschend, ohne Dixieland-Touristen-Jazz-Flair, dafür oft mit einem Hauch von Blues.
Zusammen musiziert das ungleiche Paar sehr niveauvoller, globaler, moderner und vielseitiger als man es der Kombination zunächst zugetraut hätte. Immer wieder fasziniert diese Musik mit ihrer eigenartigen Melancholie, ohne jeden Anflug von gepflegter Wehleidigkeit.
Im Gegenteil: Alles wirkt frisch kraftvoll, ungekünstelt und originell.

KLEINE HÖRPROBE: (bitte den Link kopieren...)

https://www.youtube.com/watch?v=4kIIFJpfRqk


ZAK - Gastronomie-Beginn am ZAK-Sonntag = ab 12 Uhr

ZAK - Musik-Beginn > ab 16 Uhr

EINTRITT FREI

Ihre großzügige Spende direkt an & für den Musiker wird sehr gerne angenommen *


 

*ZAK*

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